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Archive for January, 2008

Ja, Geld essen Seele auf… – Eigentum verpflichtet

Thursday, January 31st, 2008

Daher sind die schlichten, dumpfen Forderungen nach mehr Kohle für
HartzIV Empfänger auch schlicht kapitalgeiler Schwachsinn.
Wirkliche Reformen wollte von den Demonstranten niemand. Nur mehr
Kohle. Gerade einkommensschwächere Haushalte definieren sich über das
Geld. Doch gibt vielen diese Haushalte mehr Geld und sie werden
dennoch nicht ihrem sozialen Umfeld entkommen.
Mir geht es auch darum, dass die Menschen endlich aufhören alles und
jedes an den Staat zu delegieren und sich auch selber mal um sich und
andere sorgen.

http://www.heise.de/tp/foren/go.shtml?read=1

Re: Wie ist das mit Essen und so? – (T)Raumschiff unter Piratenflagge

Thursday, January 31st, 2008

> schon steht, Notwehrrechte, sobald man angefasst wird. Müsste ich mir
> mal den Spaß machen, wenn die mich anfangen zu filzen, Hände nehmen
> und wegziehen. Werden sie handgreiflich, darf ich dem Durchsucher
> dann ja eine langen.
Notwehr hat drei Vorraussetzungen:
Der Angreifer muss zum Zwecke der Beeinträchtigung Deiner Lebens,
Gesundheit oder Freiheit (und in begrenzter Auslegung auch Eigentum):
a) die Fähigkeit haben
b) den Willen zeigen
c) die Möglichkeit besitzen
Soll heissen: Ein dreijähriges Kind mit einer Tüte Gummibärchen darf
neben Dir stehen und Dich anbrüllen “ich bring Dich um” und trotzdem
darfst Du keine Notwehr leisten, denn die Bedingung a) ist verletzt.
Eine Gruppe Skinheads mit Messern die schreien “Wir schlitzen Dich
auf” aber dabei auf der anderen Seite einen reißenden Flusses ohne
Brücke stehen darfst Du auch nicht mit einer Uzi umnieten, denn sie
haben c) nicht.
Umgekehrt ist ein tätowierter Rocker mit umgeschnallter .45er, der
gerade eine Bar betritt nicht des Todes aus Notwehr, solange er nicht
b) zeigt. (Vorauseilende Notwehr gilt nicht).
Und bei all diesen Dingen gilt die Verhältnismäßigkeit der Mittel.
Jemandem eine Schnalzen weil er nach Deiner Tasche greift könnte
schon Notwehrüberschreitung sein, auf jeden Fall aber mußt Du ihm
deutlich sagen, daß Du jede körperliche Interaktion als Angriff
auffassen wirst und vor hast, Dich nach Notwehrparagraphen zu
verteidigen. Dann dürfte einer gemäßigten Gegenwehr nichts im Wege
stehen.

Essen – Die meisten Menschen in den arabischen L…

Thursday, January 31st, 2008

> …..ein weiterer Grund weshalb das Bild Amerikas in der Welt
> recht verschroben ankommt liegt darin begründet dass man als
> kleiner Mann das Gefühl bekommt (und gerade in den
> hilfsbedürftigen Ländern) dass die USA das Wort HILFE zwar gern
> in den Mund nehmen dies aber nie wirklich aus humanitären
> Gründen tun, immer nur eine Gruppe supporten und meist
> auch noch ein tieferer Sinn dahinter steckt….
Oh, die Amerikaner haben noch andere als humantitäre Gründe für ihre
Hilfe? Wie schrecklich, dann sollten die Empfänger diese Hilfe wohl
ablehnen. Also wirklich, alle anderen Menschen auf dieser Welt agieren
ausschliesslich aus uneigennütziger Menschenliebe, nur die Cowboys, die
haben immer ‘tieferen Sinn’ im Hinterkopf.
> so fragt man sich beim Anblick von amerikanischen Hilfsgütern
> welche beschriftet sind mit RIESEN Lettern—>”USA” oder noch
> schlimmer mit der Flagge, wie Herr Bush zu solch einer Aussage
> kommt…
Ja, ganz schlimm, ‘USA’ steht drauf, und man kann Stars and Stripes
sehen – na wenn sich Abdullah Islami dadurch mal nicht beleidigt fühlt,
der Arme. Typisch amerikanischer Kulturimperialismus, auf den Säcken
sollte ‘IndyMedia’ stehen oder ‘Heaven sent’, mindestens aber ‘Bush
sucks’. Und ähnliches passiert auch: die Lebensmitel werden immer
häufiger umverpackt, in ‘neutrale’ Gestalt gebracht. Hat man Angst,
dass die Hungernden lieber verhungern würden, als Ami-Frass schlingen
zu müssen? Dann soll’n sie doch, die Lieben.
> “…So habe man 300.000 Tonnen an Lebensmitteln nach
> Nordkorea geschickt, doch die Menschen wüssten gar nicht,
> woher diese gekommen sind…”
> gerade das Gegenteil ist der Fall, und das lässt leicht den
> Schluss zu das es ihnen eher nur darum geht sich feiern zu
> lassen statt wirklich Gutes zu tun………
Diese Schweine, die tun gutes und reden auch noch darüber, wie
widerwärtig. Dann besser gar nicht helfen; die Elenden zögen es doch
sicher vor, in Würde zu verhungern, als entmenschte Sklaven des
jüdisch-kapitalistischen Yankee-Imperialismus zu werden. Dank gebührt
also also der verantwortungsbewussten Regierung Nordkoreas, dass sie
ihre Menschen so fürsorglich davor bewahrt, mit der Fratze der
globalisierenden Ausbeutung konfrontiert zu werden.

TV beim Essen – Babys vor die Glotze

Thursday, January 31st, 2008

“Nach der Studie ist in 13% der Haushalte der Fernseher immer, in 19%
meistens, in 21% die Hälfte der Zeit an. In 30% läuft der Fernseher
in aller Regel auch beim Essen.”
13 19 21 = 53% aller Haushalte mit hohem TV-Konsum. Und dann auch
noch beim Essen.
Man darf sich nicht wundern, dass die Gesellschaft verblödet.
Schließlich muss man sich auch die Unterhaltungs”qualität” vor Augen
halten, die da stundenlang durch den Haushalt flimmert. Und das Essen
wird offenbar völlig desozialisiert, indem die Glotze als passive
Bedröhnung läuft, anstatt einen der letzten verbliebenen Ruhepole
zwischen Arbeit und heutigem Freizeitstress zu erhalten. Schließlich
sind die Mahlzeiten eigentlich der familiäre Moment schlechthin, wo
man noch komplette Konversation pflegen kann und sich Zeit nimmt.
Oder sollte….
Wer Kleinkinder vor das TV setzt projeziert sein eigenes Alter und
seinen Sinn nach Zerstreuung nach einem Arbeitstag (oder in
Ermangelung eigener Interessen, Hobbies, Kreativität) auf ein Kind.
Dabei vergisst er völlig, dass dieses Kind weder erschöpft, noch
ausgewachsen, noch lernmüde ist, und schon gar nicht die Chance
hatte, sein Leben nach eigenen Interessen, Hobbies und Kreativität
abzuklopfen. Hier werden chancenlose Zombies herangezüchtet, aus
Bequemlichkeit der Eltern. Wobei diese meist mit “gutem Beispiel”
vorangehen, vielleicht genauso aufgewachsen sind, und ein wortkarges
passives Leben gewöhnt sind. Wie will man diesen Teufelskreis
durchbrechen? Die Spracharmut der Eltern “Hmmm? Hä? Watt? Jooo….”,
die beim Essen eher ein Störfaktor zwischen Kauen und TV-Gucken wird,
kann das Kind nicht ausgleichen, indem es eben bunte Bilder guckt und
sich von weichgespülten Phrasen ohne Chance auf Dialog durchlöchern
lässt.
Und wer ernsthaft noch argumentiert, dass das TV die KLeinen
tatsächlich bilden würde, der behauptet sicher auch, dass man durch
Lesen eines C -Buches zum cleveren Programmierer werden würde oder
vom bloßen Zusehen ein Instrument begreift.
Passivität tötet den Geist. Und mein größter Trost dieses Beitrags
ist, dass diese Haushalte erst die Hälfte der Gesellschaft ausmachen.
Der Rest ist Prinzip Hoffnung.
Comran

Re: Wie ist das mit Essen und so? – (T)Raumschiff unter Piratenflagge

Wednesday, January 30th, 2008

> Das heißt, ich kann nicht href=”http://blog.zeit.de/oesterreich/”>verklagt werden, wenn ich in der Jacke eine
> (Plastik-)Flasche Saft und eine Tüte Gummibärchen mitnehme,
> allenfalls Hausverbot kriegen? Gut.
Wenn du nicht vorher wissentlich ein Abkommen unterzeichnet hast,
indem eine Konventionalstrafe festgelegt ist, wird es schwer, dich
hier juristisch zu belangen. Und wenn dürfte sich der Streitwert in
der Größenordnung deiner vorraussichtlichen Verzehrmenge bewegen,
also eine Flasche Cola und ein mittleres Popcorn = 6 EUR… Macht
keinen Sinn hier was einklagen zu wollen.
> Wenn das mit dem Durchsuchen wirklich kommt, hat man ja, wie unten
> schon steht, Notwehrrechte, sobald man angefasst wird. Müsste ich mir
> mal den Spaß machen, wenn die mich anfangen zu filzen, Hände nehmen
> und wegziehen. Werden sie handgreiflich, darf ich dem Durchsucher
> dann ja eine langen.
Ich denke nicht, dass es soweit kommt. Ich würde mich allerdings
nicht dagegen wehren, sondern den Spieß umdrehen. Schließlich stellt
die Durchsuchung einen Eingriff in deine persönliche Unversehrheit
dar. Das gleiche gilt auch für mitgeführte Taschen etc.
Cheers