Nahrungsplus
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Es ist nicht allein das Essen… – Supersize-Terror

…das die Leute aufquellen läßt wie einen Hefekloß. Es ist der
Lebensstil schlechthin.
Ein
paar Denkanstöße?
Akuter Bewegungsmangel
1. Das Auto.
Die USA sind ein Land, in dem es vielerorts breite Straßen, aber
keine Bürgersteige gibt. In dem sich Menschen, die zu Fuß unterwegs
sind, allein deshalb verdächtig machen. In dem man mit dem Auto ins
Kino, zum Essen, aufs Klo, … fahren kann (und es auch tut).
2. Das Fernsehen und andere “sinnvolle” Beschäftigungen.
Es dürfte (wenn es schon hier in D die Regel ist) auch in den USA so
sein, daß sich die Menschen, wenn sie sich im (Latschen~) Kino
niederlassen, Unmengen von Süßigkeiten und anderem Knabberzeugs
gedankenlos (Wort ist unterstrichen) in sich hineinstopfen. Es ist
fast schon ein unbedingter Reflex: Die rechte Hand umklammert die
Fernbedienung, die linke fährt in die Chipstüte (Das ist aber schon
alles an Bewegung; sieht man mal vom Öffnen der nächsten …flasche
und dem Gang aufs Klo in der Werbepause ab.)
3. Die Erziehung.
(bereits hier in D zu beobachten)
In meiner Nähe ist eine Schule. Jeden Morgen kann ich beobachten, wie
die Eltern ihre Sprößlinge mit dem Auto zur Schule karren und quasi
vor der Tür abkippen. (In einer Großstadt wohlgemerkt; mit
funktionierender Nahverkehrsanbindung.) Die wenigen
“unterprivilegierten” Schüler, die in die Schule fußen müssen,
erfahren immerhin Trost von ihrer Mutter, indem sie ihnen den
Schulranzen hinterherträgt.
Und daher steht es uns Deutschen gar nicht gut an, uns süffisant über
die (US-) Amerikaner zu mokieren. Der american way of live ist
bereits über den Ozean geschwappt. Diese Tendenzen sind bei uns auch
vorhanden. Lehrer und Ärzte werden ein Lied davon singen können,
ebenso wie jeder, der offenen Auges durch die Welt geht.

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