Nahrungsplus
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Nochmals Essen – Aschermittwoch der großen Koalition

> Ich weiss ja nicht. Eine gute italienische Kneipe finde
> ich in Berlin schneller als in grossen Teilen Italiens,
> und das ohne Extrakosten fuer pane i coperto.
Gut “il coperto” ist manchmal lästig, aber dafür kann ich mir den
Mund mit einer Leinen/Baumwoll-Serviette abwischen. Hat auch was.
Aber manchmal ist es nur Beutelscheiderei.
>
> Ausserhalb Alto Adige/Trentino fand ich das Essen in
> Kneipen eher mittelmaessig, oft schlecht.
Ma,io lo vedo diverso ;-)
Komme eben aus meiner Dorf-Trattoria, den Bauch voll mit “Stoccafisso
con patate” dazu Dolcetto aus dem Piemont. Ich bin ziemlich
verfressen – im Sinne, daß ich auf Qualität und Geschmack stehe – und
muß sagen, daß ich in Ligurien richtig gut essen kann – auch in den
Restaurants. Die Spitzenreiter der Gastronomie in der Gegend findet
man in den Langhe (Piemont), wo auch der Barolo und andere leckere
Weine wachsen. Dort haben sie auch die Slow-Food-Akademie in Polenza
gegründet.
In Gross-
> staedten wie Rom und Turin gibt es Grossrestaurants
> fuer die Masse mit exzellenter Pasta, in ganz Italien
> teure Edelrestaurants, aber dazwischen ist nicht viel.
Siehe oben, ich kenne eine Menge einfache Dorf-Trattorias, wo man gut
ißt.
Ich finde es schwieriger, in Rom oder Florenz gut und günstig zu
essen. Da ich in einer ländlichen Gegend lebe, bin ich ziemlich
verwöhnt in punkto Frische und Qualität.
>
> Mit dem Angebot spanischer Bars oder dergleichen kann sich
> das nach meiner Erfahrung nicht recht messen. Die italienische
> Kueche bei Freunden und Bekannten ist natuerlich glorios.
> Aber was Kneipen angeht, bleibe ich da lieber in Berlin.
Ich liebe Berlin – bildet immer einen schönen Kontrapunkt zu Italien.