Re: Nix zu essen aber Internet und Telefon - Satellitenbetreiber SES nimmt Afrika ins…

9. April 2008 – 13:02

> zweifelsohne, geht aber trozdem in die richtige richtung. wie stellt
> sich der OP denn die telefonversorgung in afrika anders vor wenn
> nichht via satelit?
Na ja, bei solchen aufrufen geht es ja nicht um die debatte der
soziooekonomischen verzerrungspolaritaeten, sondern das ist ein aus
dem darmhirn kommender abwehrimpuls wo man schon die bedrohung
spuert, afrikaner kuenftig als menschen wahrnehmen zu mu href=”http://www.deutsche-startups.de/2008/04/09/richtige-pr-gewusst-wie-gastbeitrag-von-tilo-bonow-teil-2/”>essen
Dass sich mittlerweile vodacom in nigeria, suedafrika und anderen
lokaischions (ja, tochter von vodaphone) mit mobilnetzen ein
milliaerdchen nach dem anderen verdient stoesst hier im westen meist
auf unglaeubiges staunen. Wie? Da kann man geld verdienen?
Natuerlich sind auch viel die medien schuld, die die wachwandler
fleissig mit faeulnis versorgen und so ein afrikabild zementieren,
dass irgendwelche nazipropagandisten freudig quietschend auf die
schenkelchen klatschen liesse.
> man kann dort keine kilometerlangen leitungen
> legen. dafür ist das geld schlicht nicht da.
Also die von den u.s.a. installierten marionettenpraesidenten haben
400 milliarden dollar auf schweizer und londoner bankkonten
geschaufelt. Etwa der gleiche betrag, der als verzinsliche
“entwicklungshilfe” wieder zurueckfloss. Doppelt gefickt haelt
besser…
Geld gibt es da jedenfalls genug. Es wird nur verwaltet von leuten
die anstelle einer seele halt nillenkaese mit sich rumtragen.
Ausserdem, selbst wenn die mediengefuetterte phantasie vom armen
afrika stimmen wuerde, geld gibt es auch unter westlichen investoren
genug. Die sind doch ganz verzweifelt weil sie gar nicht wissen wo
sie es ausgeben koennen wie man mit der it-blase gemerkt hat. es
stehen im internationalen finanzmarkt mehrere billionen zum abruf
bereit mit denen sich fast jedes projekt verwirklichen liesse. Aber
es gilt in investorenkreisen halt immer noch als verpoent mit leuten
geschaeften zu machen, die man als eine affenart wahrnimmt. Also,
jedenfalls geschaefte die sich nicht darauf beschraenken, dem
kontinent die ressourcen abzugraben.
> klar gibt es wichtigeres als telefon: nen arzt z.B.. bloss der kann
> auch nicht über eine distanz von 100km riechen, dass er grad
> gebraucht wird. also doch wieder irgendwie telefon?
Unsinn, kommunikation ist essentiell. Wie gesagt, es geht bei diesen
abwehrausrufen…