Re: Linux kann man nicht essen! – Microsoft mit “starkem Quartal”
essena, schöner Thread für kommunistische Wirtschaftskritik?!
Nur wenn man die Krebsgeschwürde des Kapitalismus nicht als “den
Kapitalismus” hinstellt, ist man gleich Kommunistisch? Ist das ein
50′er Jahre US – Revival?
> Und Du
> glaubst, wenn alle Linux hätten und wir alle umsonst für Open Source
> arbeiten, würde es den Kindern in Afrika besser gehen? Hähä, viel
> Spaß!
Wenn du mir jetzt noch den Zusammenhang zwischen “Open Source” und
umsonst erklären könntest, wäre ich dir Dankbar.
>
> Jeder sollte sich freuen, wenn es wenigstens ein Unternehmen gibt,
> dem es gut geht, dass Arbeitsplätze schafft, nicht abbaut (wie Sun),
> dass Gewinne macht, investiert!
>
28.370.000.000 US$ = 1 Unternehmen = 48.000 MA ( Aussage M$ Schweiz )
28.370.000.000 US$ = 14.185 Unternehmen (10 Mann/2 Mio EUR Umsatz) =
141.850 MA
Locker 3 mal so viel, mal davon abgesehen, daß diese Unternehmen auch
Steuern zahlen würden, und keine Marge von 35% haben – also mehr Geld
wieder dem Wirtschaftskreislauf zufliesen könnte …
Klar eine rein Rechnerische ansicht. Nur der Punkt Arbeitsplätze
zieht bei solchen Konzernen einfach nicht. Und jetzt kommt bestimmt
wieder der Einwurf, daß ja die “Zulieferer” auch verdienen. Logisch,
würden diese aber auch in einem anderen Umfeld ( egal ob Mac oder
Linux ) – wenn die Leute gleichviel Geld dafür ausgeben würden.
> Aber so ist das halt im heise Forum, die Schwachköppe greifen nach
> der Meinungsführerschaft!
Wie gut, daß es solch einen “Fels in der Brandung” giebt wie dich
.
> Wie gut, dass nicht _hier_ die Wahlen
> entschieden, ansonsten wär ich schon ausgewandert (und bestimmt nicht
> nach Afrika, um dort Linux zu vertreiben
)
Nein, nach Amerika, um dort als “guter Deutscher” die Freundlichkeit
des Amerikanischen Wirtschaftsystems zu ergründen
.
SCNR
Michael
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