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Archive for June, 2008

Das passiert mit Kindern, die viel zu viel Kaugummi mit Süssstoff essen – Vorsicht bei Zwischenlandung in den USA

Saturday, June 28th, 2008

-hilfe.de/?p=21″>essenei schmierte am 12. August 2005 4:44 irgendwas von
‘Geschwindel’…???
(Naja, ist Wahlkrampf, da wird halt *extra* viel Scheiss verzapft…)
> Ob seine Deportation nach Syrien nach US-amerikanischem Recht legal
>
war, wird der Richter David Trager entscheiden.
> Abwarten.
Ob die Entscheidung nach US-Recht durch US-Richter Trager nach
internationalen Rechtsstandards überhaupt relevant ist, wird leider
niemand entscheiden.
> Diese Mary Mason ist in diesem Fall nicht Staatsanwältin, sondern
> Vertreterin der verklagten US-Regierung.
Sie *ist* Staatsanwältin.
So nennt man nin mal den Vertreter der Regierung zu Gericht, ob’s dir
nun
passt oder nicht.
(Stell dir nur vor, die ist sogar dann noch Staatsanwältin, wenn sie
gerade mit den Kinderchen in Palm Beach Badeurlaub macht. Irre, was?)
> Was die, in der Defensive, erzählt, ist spätestens dann Makulatur,
> wenn Richter Trager sein Urteil gesprochen hat.
Makulatur nennt man den über maroden Putz geschmierten Voranstrich
unter der Tapete.
Also etwas, das nur der Kaschierung von Symptomen dient, indem man es
mit wertlosem Papier überklebt – etwas, das früher oder später wieder
zum Vorschein kommt, weil keine Tapete ewig hält.
Schandflecke oberflächlich verstecken statt gründlich zu sanieren…
Du hast also ausnahmsweise gar nicht so Unrecht.
“Makulatur” trifft es wie das Auge auf die Faust.
Es sei denn, der ach so ehrige Herr Richter ist wie so viele Amis der
Ansicht, die USA wären Gottes eigener Moralschrebergarten – und weist
die Klage ab. Dann ist die ‘Makulatur’ plötzlich ein beliebter
Präzedenzfall. Das US-Justizsystem *liebt* Präzedenzfälle (die helfen
so schön beim Verdrängen und Abwürgen von nötigen rechtlichen
Grundsatzdiskussionen…über Generationen hinweg…).
> Ich hoffe, daß Telepolis, wenn die US-Regierung wegen der Deportation
> von Maher Arar vernackt wird, einen

Re: Wenn manche nichts zu essen haben, sollen doch die anderen einfach mehr esse – IG Metall verhandelt mit Fujitsu Siemens…

Friday, June 27th, 2008

essenstern war ein Interview mit H.Ackermann in Frontal 21 der sehr
> offen zugab, er haette sich eigentlich nicht sehr bemueht um sein
> doch recht hohes Gehalt zu bekommen, man sei einfach auf ihn
> zugekommen. Er koenne es nicht erklaeren wie diese Steigerungen und
> Gegensaetze zustandekommen (ich hoffe ich habe es sinngemaess richtig
> wiedergegeben).
nun Erträge der Beutschen bank insgeamt in 2005: 25,6 Mrd EUR. Davon
10% wären 2,6 Mrd. EUR. Ackermann hat in etwa 10 Mio im Jahr. Also
hätte die Deutsche Bank 260 Manager die jeder so viel bekommen wie
der Vorstandsvorsitzende?
Mach mal einen Realitätsabgleich …
Seine drei Vorstandskollegen haben übrigens nur die Hälfte bekomen
(5,5 Mio), davon waren dann 1,5 Mio in Form von Aktienoptionen also
nicht “Cäsh in de Täsch”. Es sind übrigens bei Ackermann nur 1,15 Mio
Fixum, der Rest ist erfolgsorientiert .. ich möchte man den
Angestellten sehen der sich auf ein Vergütungsmodell 10% fix und 90%
variabel einlässt …

keine klare Argumentationslinie, aber angenehmer Kontrast zu sonstigen Artikeln – Wenn Hühner so klug sind, warum essen si…

Friday, June 27th, 2008

Wie dir ist mir auch aufgefallen, daß man nicht genau nachvollziehen
kann, welche Reaktion Frau Naica-Loebell erzeugen will.
Zum einem berichtet sie über das Elend der Tiere, gleichzeitig über
ihre Dummheit und macht sich über sie lustig, um eben am Ende andere
Ziele als wichtiger vorzustellen.
Genau das Gegenteil, nämlich eingleisiges Argumentieren ärgert mich
bei Politikern insbesondere beim komplexem Thema Irak, seien es
Amerikaner wie Bush oder Rumsfeld oder auch unsere Politiker.
Sie schneiden sich genau den Teil der Geschichte raus
(Chemiewaffeneinsatz gegen den Irak und Kurden, Terrordrohungen usw
raus) und erwähnen nie das sie selber Hussein zu selbiger Zeit
unterstützt haben, oder erwähnen nie in der Öffentlichkeit eine
Nachkriegsproblematik).
Umgekehrt tuts mir immer mehr weh, den Spiegel zu lesen, der zum
Beispiel heute aus dem Kommentar von Powell, die Deutschen sollten
lieber schnell mit dem Amerikanern zusammenarbeiten, gleich “Amerika
stellt 24-Stunden Ultimatum an Deutschland” macht.
Zum Zwecke stringenter Argumentation wird alles unnötige ignoriert
(meistens selbst bei Nachfragen)
Zu den 50 Jahr Feierlichkeiten vom Spiegel hab ich mal online in den
Erstausgaben des Spiegels gestöbert, wo der Augstein Artikel über das
aktuelle
Geschehen in Deutschland schrieb.
In diesen Artikeln waren keine meinungsbildenden Elemente drin wie im
heutigen Spiegel (und allen anderen Medien auch) drin, sondern reine
Tatsachenfolgen.
Ich war ziemlich irritiert, weil ich mir eine eigene Meinung bilden
musste ;-)
Gruß
Jan

Re: Wenn manche nichts zu essen haben, sollen doch die anderen einfach mehr esse – IG Metall verhandelt mit Fujitsu Siemens…

Friday, June 27th, 2008

> abwegiger Vorschlag? In der Wirtschaft irgendwie normal. Und immer
> schön mit dem Standortschließungsknüppel drohen. Kurzfristig muss uns
> das ja auch wirklich Angst machen. Aber was passiert denn langfristig
> wenn uns die Konzerne im Stich lassen? Arbeitslose kaufen ihre
> Produkte sicher nicht. Zuerst gehts uns scheiße, dann denen und
> letzten Endes helfen wir uns selbst wieder aus der Wirtschaftskrise,
> schön lokal im Mittelstand.
Dann erzähl doch mal, wo du deinen PC gekauft hast!
Beim lokalen Händler mit 5 Mitarbeitern? Oder beim deutschlandweiten
Internetversand mit 5 Mitarbeitern?
Den PC von Siemens, oder ein komplett ausländisches Fabrikat?
Und du darfst dich gerne selbstständig machen, und mit deinem
“lokalen Mittelstand” Mainboards, CPU’s zu entwerfen.
Und vergiss bitte nicht die extremen Bedingungen im PC-Hardware
Bereich:
Sehr hohe Anfangsinvestitionskosten für Fertigungsanlagen wie z.B.
Fabs..
sehr hohe Entwicklungskosten beim Design und gaanz kleine
Herstellungskosten.
Also um nur irgentwie konkurenzfähig zu sein (und wir wollen ja, dass
auch ärmere Menschen sich PC’s leisten können!) MUSST du
international operieren.
Und dann bitte nicht vergessen, dass es wohl keinen zweiten Bereich
gibt, der so extrem niedrige Margen hat wie der PC-Hardware Bereich.
Geiz ist nunmal geil in diesem Bereich.
Und dann kannst du uns auch noch erzählen WO den überhaupt Siemens
einsparen soll, wenn sie die Hardware kaufen und nur noch
zusammenschrauben lassen.
Richtig. Beim zusammenschrauben! Und wer macht das? Richtig… die
Mitarbeiter.
Ich freue mich schon auf das Argument, dass die Manager auch mal
weniger verdiehnen sollen! Das bleibt dann übrig, wenn manche die
Weltwirtschaft erklären!

Genau, wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen! – Im Zeichen der Wohlfahrt

Thursday, June 26th, 2008

> Leider lohnt sich eine solche Ausschreibung schon deshalb nicht, weil
> der Auftraggeber quasi zahlungsunfähig ist und gerade noch die
> laufenden (Sozial-)Kosten tragen kann.
Wenn du wüsstest, wofür dieser Auftraggeber immer noch Mittel hat.
Erstens. Und zweitens, wenn denn Mittel fehlen, könnte das auch
bedeuten, dass er zu viele Einnahmequellen nicht nutzt, anstatt immer
nur dass er zuviele Ausgaben hat. Schon hier zeigt sich, dass
Antworten wie deine immer nur einen Teil der Realität herausgreifen,
um so mit Halbwahrheiten eine bestimmte politische Zielrichtung zu
propagieren.
> Außerdem kann man nicht immer nur am äußeren Design arbeiten, die
> Inhalte müßten der Realität angepaßt werden: Maximaler persönlich
> geprägter Service für die leistungsbereiten Eigenverantwortlichen,
> notwendige Hilfe mit effektiver, druckvoller pädagogischer
> Einflußnahme für wenig Motivierte Leistungsempfänger (keine
> Abfertigung von alkoholisierten oder vollgedröhnten “Kunden”) im
> Sinne einer echten, wehrhaften Für-Sorge mit klaren Regeln aber auch
> Ermessensspielraum für Helfer. [usw. usw.]
Auch du hast immer noch nicht verstanden, dass unsere Gesellschaft,
unsere Volkswirtschaft mit “Leistungsbereitschaft” überhaupt nichts
mehr anfangen kann, nachdem nur mehr die Leistungsbereitschaft von
weniger als neun Zehnteln der arbeitsfähigen Bevölkerung überhaupt
gebraucht wird, um die volkswirtschaftliche Produktion
hervorzubringen. Die Übriggebliebenen, die Arbeitslosen, das sind
die, deren Leistung die Volkswirtschaft nicht mehr braucht, und die
sollen für ihr Recht auf ein menschenwürdiges Dasein jetzt noch mehr
“Leistungsbereitschaft” zeigen? Für nichts und wieder nichts, im
modernen Gladiatorenkampf von viereinhalb Millionen Arbeitslosen um
Arbeitsplätze, die nicht existieren? Darin besteht deine
“Eigenverantwortlichkeit”, ein widerlicher Euphemismus, der auf
deutsch letztlich nur den Zwang bedeutet, für die arbeitende
Bevölkerung den Hampelmann zu machen, damit die einen nicht am
ausgestreckten Arm verhungern lässt. Aber wer in Beschäftigung ist
oder ein florierendes Geschäft betreibt und sein Hauptproblem darin
besteht, dass er nicht weiss wo er seinen Zweitwagen parken soll, für
den bleiben derlei Zusammenhänge anscheinend weiterhin hinter den
Scheuklappen eines primitiven Sozialneids (wer nicht arbeitet, soll
auch nicht essen) verborgen.
d. d.