essen> Jeder sollte sich freuen, wenn es wenigstens ein Unternehmen gibt,
> > dem es gut geht, dass Arbeitsplätze schafft, nicht abbaut (wie Sun),
> > dass Gewinne macht, investiert!
> >
> 28.370.000.000 US$ = 1 Unternehmen = 48.000 MA ( Aussage M$ Schweiz )
> 28.370.000.000 US$ = 14.185 Unternehmen (10 Mann/2 Mio EUR Umsatz) =
> 141.850 MA
>
> Locker 3 mal so viel, mal davon abgesehen, daß diese Unternehmen auch
> Steuern zahlen würden, und keine Marge von 35% haben – also mehr Geld
> wieder dem Wirtschaftskreislauf zufliesen könnte …
>
> Klar eine rein Rechnerische ansicht. Nur der Punkt Arbeitsplätze
> zieht bei solchen Konzernen einfach nicht. Und jetzt kommt bestimmt
> wieder der Einwurf, daß ja die “Zulieferer” auch verdienen. Logisch,
> würden diese aber auch in einem anderen Umfeld ( egal ob Mac oder
> Linux ) – wenn die Leute gleichviel Geld dafür ausgeben würden.
Danke, sehr guter Einwurf. Wollte ich auch schon posten. Wombaer hat
da wohl einfach ein bischen kurz gedacht. Ein Monopolkonzern, der
überverhältnismäßig viel Geld für seine Produkte nimmt, vernichtet
Arbeitsplätze und schafft keine. Denn die Mittel, die andere
Unternehmen benötigen um die überteuerten Produkte (von wenigen
Leuten hergestellt) zu kaufen fehlen dort für weitere Investitionen.
Und in den anderen Unternehmen würde dieses Geld für mehr
Arbeitsplätze reichen.
Aber ich denke, M$ wird es nicht mehr lange so gut gehen. Trotz des
ganzen Geunkes hier im Forum ist nicht zuletzt Linux ganz schön im
Kommen.
Das M$ seine Gewinne immer mehr steigern kann liegt wohl eher daran,
daß sie immer dreister in ihrer Preisgestaltung werden und ihre
Geschäfte (man darf laut Gerichtsurteil auch “kriminelle
Machenschaften” sagen) in immer weitere Geschäftsfelder ausdehnen.
Und die User-Masse ist eben träge. Das sieht man nicht zuletzt an den
ganzen krampfhaften Rechtfertigungen diverser Leute, warum sie denn
immer noch Windows benutzten. (“Linux ist schwer bedienbar/schwer zu
installieren”, “Es gibt kein einziges Steuererklärungsprogramm für
Linux – ähh – es gibt zwar welche und ich kenne sogar eins, aber
genau das will ich natürlich nicht!”, “Es gibt generell keine
Anwendungen für Linux” u.s.w. – Diese ‘Argumente’ höre ich schon,
seit ich komplett auf Linux arbeite (ca. 7 Jahre) und genauso lange
kommen regelmäßig Freunde und Bekannte bei mir an und fragen, ob ich
ihre vermurksten Windows-Kisten nicht mal wieder gerade biegen kann.
Naja, jeder muß halt selbst wissen, wo für ihn die Schmerzgrenze ist.
Solange M$ noch nicht die Welt beherrscht, habe ich nichts dagegen.