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Archive for May, 2010

Diäten kein Allheilmittel zur Gewichtsreduktion

Monday, May 3rd, 2010

Ich weiß es geht vielen Frauen so wie es mir noch vor zwei Jahren ging. Das Leben bestand nur aus Diät, Diät und nochmals Diät, Sport und Frust. Denn alles half nichts und ich war wirklich sehr unglücklich. Mein Bauch und mein Po, das war mein Problem. Abgenommen hatte ich ja, aber an den beiden Stellen nicht und immer wenn ich in den Spiegel sah, war ich traurig. Jetzt ist das kein Thema mehr für mich und ich verrate Ihnen auch wieso. Ich hatte mir ganz fest vorgenommen etwas zu unternehmen und das überflüssige Fett los zu werden. Meine Freundin war im Urlaub und hat sich dort unters Messer gelegt, aber sie behielt sichtbare Narben und hatte auch sonst gesundheitliche Probleme. Also kam das für mich nicht in Frage. Aber es sollte etwas passieren. Da kam mir ein Urlaub zu Hilfe. Wir waren eine Woche in der Tschechei und schauten uns alles an. Bei so einem Ausflug entdeckte ich die Klinik und ich las was alles in dieser Klinik gemacht wurde. Mein Herz schlug schneller und ich betrat das Gebäude, um mich über das Thema „Fett absaugen“ eingehender zu informieren. Ich wurde freundlich empfangen und als ich mein Anliegen vorgetragen hatte, bekam ich einen Termin für den übernächsten Tag. Der ärztliche Direktor empfing mich in seinem Büro und nach zwei Stunden Beratungsgespräch stand für mich fest „ hier fährst du her und lässt den Eingriff machen“. Ich fühlte mich von Anfang an gut aufgehoben. Am Abend vor dem OP Termin war ich angereist. Es wurde eine Abendvisite durchgeführt und alle Ärzte, die bei der OP anwesend sein würden, waren auch da. Ich konnte noch alle meine Fragen stellen und es wurde mir geduldig geantwortet. Am nächsten Morgen (man war ich aufgeregt) wurde mir eine leichte Narkose verabreicht und ich merkte nichts von der Operation. Beim Erwachen lag ich wieder in meinem Zimmer und eine nette Schwester war bei mir. Mein Körper war mit Verbandsmaterial abgedeckt und ich hatte etwas Muskelkater. Die Schwellungen und Blutergüsse waren sehr schnell verschwunden. Da die kleinen Schnittstellen von der OP in Hautfalten untergebracht worden sind kaum zu sehen. Ich durfte auch nach der Entlassung für vier Wochen nicht in die Sonne, keinen Alkohol trinken und nicht rauchen. Wenn Blutverdünnende Medikamente eingenommen werden, dann muss auch darauf in den nächsten vier Wochen verzichtet werden. Ich bin immer noch glücklich, die Klinik gefunden zu haben, denn so nette und freundliche Schwestern und so verständnisvolle Ärzte- einfach Spitze. Ich war recht traurig und auch sehr froh als es wieder nach Hause ging. Traurig war ich weil es nun hieß: Abschied nehmen und froh: meine Familie sah mich jetzt viel schlanker. Ich hatte zwar nicht an Gewicht, aber an Umfang verloren. Die Augen, die sie gemacht haben- die vergesse ich nie.